Neuste Masche beim Taschendiebstahl

07.09.2019

Neuste Masche beim Taschendiebstahl:
2 gutaussehende ausländische Männer fragen nach einer Diskothek in der Nähe. Dabei kommen Sie einem nahe (z.B. dankbar Hand schütteln, anrempeln). Und Dein Portemonnaie und Deine Uhr ist weg.

Varianten: Mit dem Stadtplan gemeinsam suchen, auf der Map im Mobile Phone gemeinsam eine Adresse suchen.

Es ist lobenswert, Touristen den Weg zu zeigen - aber bitte Abstand halten. Wenn man vielleicht was getrunken hat, und die eigene Reaktion nicht mehr 100% klar ist, lieber ganz ausweichen.

Alle aktuellen Warnungen


Beispiel-Fall:

Täter: osteuropäisch, ca. 25 Jahre alt, kurze schwarze Haare, sehr aufdringlich.
Was ist passiert? - Ich wurde von zwei jungen osteuropäischen Männern angesprochen und unterhielt mich kurz mit ihnen über eine schwule Diskothek in der Nähe.
Dabei entwendete einer von beiden unbemerkt meine Geldbörse aus meiner Hosentasche. Darin befanden sich etwa 300 EUR Bargeld und alle meine Ausweise und Papiere, auch Bank- und Kreditkarten. Als ich den Diebstahl bemerkte, forderte ich ihn auf, mir die Geldbörse sofort wieder auszuhändigen. Daraufhin wurde er sehr aggressiv und beschimpfte mich in ausländischer Sprache (vermutlich rumänisch). Die beiden hauten schnell ab, ich versuchte ihnen nachzulaufen, aber sie sind mir entkommen.

Anonymes Opfer 6.9.2019 (es gibt mehrere Hinweise in der Richtung)

Anmerkungen:

  • Sich mit den Tätern anzulegen ist möglicherweise nicht ganz ungefährlich.
  • In solchen Fällen ist es besonders frustrierend, wenn die Polizei am 110-Telefon mitteilt, nicht kommen zu wollen, "lohnt sich nicht" - wie kürzlich selbst erlebt. Selbstjustiz (die Täter selbst stellen wollen) kann doch nicht die Lösung sein.