Berliner Justiz überlastet - Grund für weniger Polizeiunterstützung im Kiez?

Seit dem Frühjahr 2019 fällt auf, dass die zuständige Schöneberger Polizeistation die Kontrolle des "Regenbogen"-Kiezes stark heruntergefahren hat. Weniger Streifenwagen, keine Fußstreifen, keine Razzien. Der für den Kiez und die Nachbarschaft zuständige Kontaktbeamte wurde wortlos abgezogen und ein Ersatz ist zumindest uns nicht bekannt. Alles mit der Begründung hier im Viertel gäbe es ja viel weniger Diebstähle und Räubereien als vor 2 Jahren. OK, in der Tat war es nach den vielen Aktionen im Herbst 2018 vorübergehend ein paar Monate lang stiller. Aber es kann keine Rede davon sein, dass die Probleme vorbei sind. Schwule werden in der Eisenacher Straße immer noch aus vorbeifahrenden Autos beschimpft und bespuckt (Hasskriminalität), Frauen werden belästigt, Taschendiebstähle sind natürlich weiterhin da. Die Banden machen sich nicht mal die Mühe sich zu verstecken, sondern treffen sich ganz ungeniert am Tag offen in Gruppen und erhalten aus irgendwelchen Autos heraus Instruktionen und Proviant. Eine Artikelserie im Tagesspiegel zwischen April und Juli 2019 zeigt ein Dilemma mit der Justiz in Berlin und würde erklären (aber nicht entschuldigen), warum die Polizei hier scheinbar nur noch das Nötigste tut: Viele Straftaten werden von der Justiz wegen Überlastung und Mangel an allem überhaupt nicht verfolgt...

Vorhersagen mit Statistik

Wenn man Statistik auf die Spitze treibt. Chancen und Übertreibungen beim Sammeln von "Hotspots" für die Vorhersage zukünftiger Fälle werden in einem Artikel eines IT-Fachmagazins beschrieben.

Rumänische Clanchefs verhaftet

Die Polizei hat - einer eigenen Pressemitteilung nach - zusammen mit den rumänischen Behörden Clan-Mitglieder festgenommen, die anscheinend hinter vielen negativen Vorgängen im Regenbogenkiez und Tiergarten stehen. Es ging konkret um den Vorwurf der Kinder-Zwangsprostitution minderjähriger Clan-Mitgliedern aber es darf ein enger Zusammenhang mit den Taschendiebstählen und homophoben Übergriffen in Schöneberg vermutet werden...

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen (Berlin) beschädigt

Die Polizei meldet auf Ihrer Website eine Beschädigung des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen Berlin.

Homophobie in Berlin - Lagebericht 2018

Die Berliner Polizei zählt mehr als 100 Angriffe auf Homosexuelle in Berlin und ist sich klar über eine hohe Dunkelziffer in diesem Bereich.

Jetzt in ganz Berlin!

Nach einer einjährigen Testphase im Schöneberger Kiez bieten wir unseren Service für die ganze Stadt Berlin an. Lokale Communitys können gern auf uns zu kommen und erhalten Materialien, Informationen und Unterstützung vor Ort. Schwerpunkt unserer Arbeit bleibt die Messung von bandenmäßiger Diebstahlkriminalität und Homophobie.

Ein paar Gedanken zur Problematik von Polizeistatistiken...

Polizeistatistiken sind die Grundlage für Handlungen und Entscheidungen von Politik und Behörden und daher sehr wichtig. Ein paar Gedanken zur Problematik von Polizeistatistiken...

Beitrag im RBB über unseren Kiez

Beitrag im RBB vom März 2018 über die aktuelle Situation in unserem Kiez

Gründe für keine Anzeige

Warum zur Polizei gehen? Eine Sammlung von Gründen, nicht die Polizei zu holen. Umfragen, Internet Recherche...

War früher alles besser? (FAZ)

War früher wirklich alles besser oder spielt uns unsere Psyche einen Streich? Und was hilft dagegen? Die FAZ hat zu diesem Thema einen interessanten Artikel veröffentlicht, den wir gerne empfehlen möchten.