Sachbeschädigungen mit homophoben Hintergrund 2019 (Regierungsbericht)

Der SPIEGEL berichtet über einen deutlichen Anstieg von Sachbeschädigungen mit schwulen-, lesben- oder transfeindlichem Hintergrund. Die Informationsquelle ist die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion...

FOLSOM - Raub am Geldautomaten

Wir haben von einem Raubüberfall an einem Geldautomaten in den Nachtstunden während des FOLSOM Straßenfests erfahren.

Neuste Masche beim Taschendiebstahl

Neuste Masche beim Taschendiebstahl: 2 gutaussehende ausländische Männer fragen nach einer Diskothek in der Nähe. Dabei kommen Sie einem nahe (z.B. dankbar Hand schütteln, anrempeln). Und Dein Portmonnaie und Deine Uhr ist weg.

"Es lohnt sich nicht" (O-Ton Polizei-Telefonat)

Kürzlich selbst erlebt: Ein bestohlener ausländischer Tourist flüchtet sich aufgeregt in die Gaststätte "Blond", weil ihm hier auf der Straße alles gestohlen wurde: Geld, Pass, Reisepapiere. Der Mann konnte die Täter genau beschreiben und auch wohin sie flüchteten. Wir anwesenden Blond-Gäste wählten den Notruf und übersetzen. Frage der Beamtin vom Polizeinotruf: "War der Diebstahl länger als 10 Min. her?" - "Ja" (ca. 11 Minuten) - "Dann schicken wir keinen Wagen - lohnt sich nicht."

Berliner Justiz überlastet - Mit ein Grund für weniger Polizeiunterstützung im Kiez?

Seit dem Frühjahr 2019 fällt auf, dass die zuständige Schöneberger Polizeistation die Kontrolle des "Regenbogen"-Kiezes stark heruntergefahren hat. Weniger Streifenwagen, keine Fußstreifen, keine Razzien. Der für den Kiez und die Nachbarschaft zuständige Kontaktbeamte wurde wortlos abgezogen und ein Ersatz ist zumindest uns nicht bekannt. Alles mit der Begründung hier im Viertel gäbe es ja viel weniger Diebstähle und Räubereien als vor 2 Jahren. OK, in der Tat war es nach den vielen Aktionen im Herbst 2018 vorübergehend ein paar Monate lang stiller. Aber es kann keine Rede davon sein, dass die Probleme vorbei sind. Schwule werden in der Eisenacher Straße immer noch aus vorbeifahrenden Autos beschimpft und bespuckt (Hasskriminalität), Frauen werden belästigt, Taschendiebstähle sind natürlich weiterhin da. Die Banden machen sich nicht mal die Mühe sich zu verstecken, sondern treffen sich ganz ungeniert am Tag offen in Gruppen und erhalten aus irgendwelchen Autos heraus Instruktionen und Proviant. Eine Artikelserie im Tagesspiegel zwischen April und Juli 2019 zeigt ein Dilemma mit der Justiz in Berlin und würde erklären (aber nicht entschuldigen), warum die Polizei hier scheinbar nur noch das Nötigste tut: Viele Straftaten werden von der Justiz wegen Überlastung und Mangel an allem überhaupt nicht verfolgt...

Vorhersagen mit Statistik

Wenn man Statistik auf die Spitze treibt. Chancen und Übertreibungen beim Sammeln von "Hotspots" für die Vorhersage zukünftiger Fälle werden in einem Artikel eines IT-Fachmagazins beschrieben.

Regenbogenkiez kein "gefährdeter Bereich" mehr - Polizei abgezogen

Unseren Informationen nach ist Anfang 2019 für den Regenbogenkiez von der neuen Polizeipräsidentin polizeilich die Einstufung als gefährdeter Bereich beendet worden. Das bedeutet künftig: weniger Polizei-Sichtbarkeit, keine "anlasslosen Kontrollen".

Rumänische Clanchefs verhaftet

Die Polizei hat - einer eigenen Pressemitteilung nach - zusammen mit den rumänischen Behörden Clan-Mitglieder festgenommen, die anscheinend hinter vielen negativen Vorgängen im Regenbogenkiez und Tiergarten stehen. Es ging konkret um den Vorwurf der Kinder-Zwangsprostitution minderjähriger Clan-Mitgliedern aber es darf ein enger Zusammenhang mit den Taschendiebstählen und homophoben Übergriffen in Schöneberg vermutet werden...

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen (Berlin) beschädigt

Die Polizei meldet auf Ihrer Website eine Beschädigung des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen Berlin.

Antisemitismus-Reports in Berlin

Da wir Hinweise zu Hass-Kriminalität annehmen, erreichen uns nun auch Hinweise zu antisemitischen Übergriffen in Berlin. Leider fällt diese Art von Kriminalität nicht in unser Aufgabenspektrum, Wir möchten generell gern auf eine andere Berliner Plattform verweisen...